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Chronik

SV Zainingen macht Geschichte


Bescheiden war der Anfang vor mehr als 75 Jahren. Damals war noch nicht abzusehen, dass der SVZ sportlich und gesellschaftlich zu wahren Höhenflügen durchstartet. Heute engagiert sich das halbe Dorf als Mitglied im Verein. Deshalb bietet der SVZ ein breites sportliches Angebot für Jedermann und beteiligt sich an vielen gesellschaftlichen Aktivitäten.


Anno 1920 war es üblich, dass die Bevölkerung den Weg zur Arbeit zu Fuß zurücklegte. Während die jungen Zaininger mühsam die Uracher Steige hinaufgingen, unterhielten sie sich über den Fußball und die Begeisterung für diesen Sport wuchs. Sie wuchs so, dass am 14. März 1926 aus Theorie Praxis wurde – man gründete einen Fußballverein. Bei einem Treffen im Gasthaus "Zum Lamm" entstand der Sportverein, damals unter dem Namen FC Zainingen.





Schnell hatten die Macher damals auf Dullenwang ein Spielfeld ausgesteckt. Im nahen Wald wurden für die Tore Stangen geschlagen. Obwohl dieser Platz herrlich im Wald gelegen, musste man wegen des zu kleinen Spielfeldes bald nach einem größeren Platz Ausschau halten. Dabei konnte mit der Unterstützung durch die Bevölkerung nicht gerechnet werden. So fand man endlich im Jahre 1927 auf dem Gewann „Wilde Lau" eine Schafwiese, auf der man ohne Genehmigung bei Nacht und Nebel ein Spielfeld herrichtete.


Wegen der großen Entfernung zum Fußballplatz auf „Wilde Lau" gab man die Suche nach einem geeigneteren und näheren Gelände nicht auf. Im Jahre 1928 gab der damalige Bürgermeister Mutschler die Genehmigung zur Erweiterung des ursprünglichen Spielfeldes auf Dullenwang. Ganze drei Bäume durften gefällt werden. Nachdem die Arbeit beendet war, lagen allerdings nicht drei, sondern insgesamt 31 Bäume auf dem Boden. Diese Aktion zog natürlich eine Strafe nach sich. Jeder musste wegen Waldfrevel 10 Reichsmark bezahlen, die in Raten von 50 Pfennig auf das Rathaus gebracht werden mussten. Dieses fiel jedem wegen der herrschenden Arbeitslosigkeit sehr schwer. Letztlich wurde aber dadurch erreicht, dass das Spielfeld die gewünschte Größe von 95 x 35 Meter erhielt. Dieser Platz sollte dann für über 30 Jahre die Heimat der Zaininger Fußballer sein.


Bis zum 2. Weltkrieg kam kein organisierter Spielbetrieb zustande. Nach dem 2. Weltkrieg lockerte 1946 die französische Besatzungsmacht das erlassene Verbot von Vereinsgründungen. Auch in Zainingen begann unter der Führung von Konrad Füllemann der Neuaufbau des Vereins. So nach und nach wurden Freundschaftsspiele gegen die alten Gegner aus Ennabeuren, Münsingen, Böhringen und Gächingen ausgetragen. Jedes Fußballspiel musste vorher von der Besatzungsmacht genehmigt werden.


Nach 1948 wurde das sportliche Leben durch den Aufbau des Sports allgemein wieder hergestellt. Der FC Zainingen - jetzt unter Führung von Heinrich Claß - schloss sich dem Württembergischen Fußballverband an. Gleichzeitig wurde er dem Sportkreis Münsingen angegliedert.



Die Voraussetzungen für einen geregelten Spielbetrieb waren nun geschaffen. Der Fußballsport erhielt soviel Auftrieb, dass im Kreis Münsingen erstmals im Jahre 1951 in einer B-Klasse der geregelte Spielbetrieb aufgenommen werden konnte. Der FC Zainingen erreichte damals einen guten 4. Platz. Unter der Vereinsleitung so verdienter Männer wie Konrad Füllemann, Heinrich Claß, Karl Katz, Richard Bächle, Adolf Wörz und anderen, nahm der FCZ einen nie geahnten Aufschwung.

Sportlicher Höhepunkt war die Erringung der 1. Kreismeisterschaft im Jahr 1956/57. Im Endspiel besiegte man den SV Gomadingen mit 4:2 Toren. Die Begeisterung über diesen Sieg war riesengroß. Die ganze Einwohnerschaft war auf den Beinen. Sie bereiteten den Spielern unter den Klängen des Musikvereins einen triumphalen Empfang. In den folgenden 3 Jahren war der SV Zainingen die klar dominierende Mannschaft im Kreis Münsingen. Der Sportverein stand zu dieser Zeit in voller Blüte. Es kam immer wieder zum Ausdruck, dass nun nur noch eine bessere Sportanlage, nach Möglichkeit in Dorfnähe, fehlte. Der Gemeinderat gab, nicht zuletzt wegen der großen Erfolge des Vereins, im Jahre 1958 die Zustimmung zum Bau eines Sportplatzes. Das Gelände "Ob dem Vogelloch" wurde für dieses Vorhaben ausgewählt.



Es war vor allem der unermüdliche Konrad Füllemann, der das Vorhaben vorantrieb, so dass gleichzeitig der Sportplatz planiert und mit dem Bau des Vereinsheims begonnen werden konnte. Der Sportverein hatte sich mit diesem Vorhaben viel vorgenommen. Nur durch den großen Einsatz der Mitglieder in vielen Arbeitsstunden konnte der Sportplatz und das Sportheim in eigener Regie, in der kurzen Zeit von 2 Jahren fertiggestellt werden. Für die damalige Zeit war das Erreichte eine phantastische Leistung für einen kleinen Dorfverein auf der Alb.

Auch in der 1962 neugegründeten B-Klasse war der SVZ unangefochten Meister und machte mit 8 Punkten Vorsprung das Rennen und damit das halbe Dutzend an Meisterschaften voll. Im Jahr 1964 gab K. Füllemann den 1. Vorstand an B. Rauschmaier ab. In über 10-jähriger Tätigkeit im Vorstand des SVZ hatte K. Füllemann großen Anteil am Wiederaufbau des Vereins.

Das Jahr 1966 brachte wieder verschiedene Höhepunkte. Die Fußballmannschaft errang den 7. Titel in der B-Klasse Münsingen. Der zweite Pokal des Landrats ging, ebenso wie der erste, in den Besitz des SVZ. Dies war das richtige Geschenk zum 40. Jubiläum des SVZ, das im Juli 1966 gefeiert wurde. Die Mitgliederzahl war auf nunmehr knapp 100 angewachsen. Die Festtage wurden Dank der Mithilfe der örtlichen Vereine sowie der Mitglieder des SVZ zu einem vollen Erfolg. Im Jahr 1967 wagte der Sportverein nach Erringung der 8. Meisterschaft innerhalb von 10 Jahren den Aufstieg in die A-Klasse Bezirk Alb. Mit Spannung wartete man nun auf die ersten Spiele. Vorher wurde aber noch erstmals in der Geschichte des SV Zainingen ein bezahlter Trainer engagiert. Mit Horst Klitzke aus Hülben wurde eine gute Wahl getroffen.Erst in der Rückrunde rutschte die Mannschaft mangels Glück und Routine auf den zweitletzten Tabellenplatz ab. Dies bedeutete den Abstieg. Dennoch hatte sich der Aufstieg nicht nur finanziell gelohnt. In spielerischer Hinsicht hatte man viel dazugelernt. Außerdem blieb die Mannschaft beieinander, wodurch 1968 in der B-Klasse auf Anhieb wieder der Meister errungen wurde.

In dieser Zeit machte die Vereinsleitung einen weiteren Schritt nach vorn. Eine Flutlichtanlage wurde erstellt und somit die Trainingsmöglichkeit wesentlich verbessert. Im Spieljahr 1970/71 bereitete man sich intensiv auf den möglichen erneuten Aufstieg in die A-Klasse vor. Als Spieler-Trainer konnte Horst Bernhardt gewonnen werden, der aufgrund seiner Erfahrung und seines Könnens dem Training und dem Spiel neue Impulse gab. Mit großem Vorsprung errang der SVZ die 10. Meisterschaft.



Die langjährigen Aktiven Richard Bolai und Kurt Bächle brachten es auf eine wohl einmalige Serie. Sie standen in allen 10 Meistermannschaften. Im Januar 1972 verlor der Verein durch einen tragischen Unglücksfall seinen 2. Vorstand Heinrich Claß. Heinrich Claß war von früher Jungend an eng mit dem Verein verbunden. Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn gehörte er immer der Vereinsführung an. Er hinterließ eine schmerzliche Lücke. Einen Wechsel gab es im Jahre 1972 in der Vereinsführung. Der seitherige 1. Vorstand Benedikt Rauschmaier stand insgesamt 7 Jahre an der Spitze des Vereins. Mit Benedikt Rauschmaier trat ein Mann zurück, der fast von Anfang an aktiv dabei war. Zuerst als Spieler, dann lange Jahre als Schiedsrichter und Schiedsrichterobmann. Als Nachfolger wurde der bisherige Spartenleiter Karl-Heinz Baumann gewählt. Er peilte den Wiederaufstieg in die A-Klasse an. Mit einem Sieg im 2. Aufstiegsspiel gegen Wendelsheim mit 3:2 war der erneute Aufstieg geschafft.



Schon die ersten Spiele zeigten, dass sich der SVZ dieses Mal einiges vorgenommen hatte. Die Vorrunde konnte mit dem 6. Platz abgeschlossen werden. Diese hervorragende Platzierung konnte bis zum Abschluss der Saison 1970/71 verteidigt werden. Im Juli 1972 war der SVZ Ausrichter des 1970 eingeführten Römerstein- Pokal- Turniers. Im Endspiel wurde bei glühender Hitze mit 2:1 gegen Feldstetten gewonnen. Auch in den beiden Spieljahren 1972/73 und 1973/74 konnte sich der SVZ in der A-Klasse behaupten. Ein wichtiges Ereignis im Jahre 1973 war die Einweihung der gemeindeeigenen Turn- und Festhalle. Erstmals stand nun dem SVZ eine Halle zur Verfügung. Das Training während der Wintermonate war bis dahin mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Auch das Jugendtraining konnte nun auf die Wintermonate ausgedehnt werden. Die Frauen-Gymnastikgruppe, die seit 1970 unter der Leitung von Frau Zillinger im neuen Schulhaus die Übungsabende abhielt, fand nun endlich ideale Voraussetzungen und erfuhr dadurch einen Aufschwung.



Zwischenzeitlich übernahm Manfred Bächle die Vereinsführung, die er bereits nach einem Jahr, im Frühjahr 1974, aus beruflichen Gründen abgeben musste. Wieder übernahm Karl-Heinz Baumann das Amt. In der Sommerpause 1974 wurde die Sportplatzerweiterung in die Tat umgesetzt. Der Sportplatz erhielt nun die stattlichen Ausmaße von 108 x 70 m. In diesem Zusammenhang wurden Alu-Tore eingebaut und in eigener Regie das Spielfeld rundum mit einem Geländer versehen. Mit Beginn der Runde 1974/75 war es Horst Bernhardt aus beruflichen Gründen leider nicht mehr möglich, weiterhin das Amt des Spieler - Trainers auszuüben. Als Spieler blieb er dem SVZ erhalten. Den Trainerposten übertrug man Anton Stauch aus Pfullingen, der aber bereits im Frühjahr 1975 übergangsweise durch Windfried Tews abgelöst wurde. Während der Pfingstfeiertage 1975 beteiligte sich der SVZ in Mayerhofen im Zillertal an einem internationalen Pokalturnier. Nach ganz hervorragenden Leistungen konnte der 1. Pokal mit nach Hause genommen werden.



In der Vorstandschaft gab es zu Beginn des Jahres 1975 einen Wechsel. Die Generalversammlung wählte Rolf Bächle zum 1. Vorstand. Zu Beginn des Spieljahres 1975/76 konnte Jupp Köster als Trainer gewonnen werden. Im Hinblick auf das 50-jährige Jubiläum im Jahre 1976 führte der Verein die Renovierung des Sportheimes fort. In eigener Regie entstanden endlich die 2 Schiri-Umkleideräume und ein Sanitätsraum. Gleichzeitig wurden die Umkleideräume und der Duschraum vollständig umgebaut und modernisiert. Wie bei allen Baumaßnahmen in der Vergangenheit war es auch hierbei immer wieder Adolf Scheel, der unermüdlich im Einsatz war und dafür sorgte, dass kein Stillstand eintrat. Vorbildlich taten sich auch einige aktive Spieler hervor, denen es trotz der starken Beanspruchung bei Training und Spiel nie zuviel war, beim Umbau tatkräftig anzupacken.

Das 50-jährige Jubiläum vom 6. bis 11. Juli 1976 wurde, auch Dank des guten Wetters, in jeglicher Hinsicht ein Erfolg. Nach den guten Platzierungen in den letzten Jahren gab es in der Saison 1975/76 wieder einen kleinen Rückfall, denn nach einer Schwächeperiode in der Rückrunde reichte es nur zu einem enttäuschenden 12. Tabellenplatz. Auch in der Saison 1976/77 durfte gezittert werden! Nach der Vorrunde stand man lediglich auf dem vorletzten Tabellenplatz. Erst ein Sieg im allerletzten Spiel brachte dann die endgültige Sicherung der Bezirksliga und mit 26:30 Punkten erreichte man noch einen 8. Tabellenplatz.



Die Saison 1977/78 war geprägt vom mehrmaligen Trainerwechsel. Interimstrainer Günter Klingler übergab an De - Jong, der aber bereits nach wenigen Monaten das Handtuch warf, so dass wiederum G. Klingler zusammen mit Heinz Bächle die Trainingsleitung übernahm. Am Ende landete man auf dem 11. Tabellenplatz. Unterm neuen Trainer Dieter Puchta lief es gut. Ständig war man im vorderen Mittelfeld vertreten und kam am Schluss auf einen nie erwarteten 3. Tabellenplatz mit 42:18 Punkten und 72:31 Toren. In dieser Runde kam auch das Rekordergebnis der Zaininger in der Bezirksliga zustande, man besiegte nämlich am 8. 10. 1978 den TSV Urach mit 12:1 Toren.



Auch die Saison 1979/80 verlief recht erfolgreich, so dass man am Schluss der Runde mit 38:22 Punkten einen guten 4. Tabellenplatz belegen konnte. Da einige wichtige Spieler den Verein verließen, wusste man, dass eine Wiederholung des guten Vorjahresergebnisses sehr schwer werden würde. Trotzdem war der 6. Tabellenplatz der Elf von Gunter Naumann ein erfreuliches Ergebnis. Mit Beginn der Saison 1981/82 übernahm für den ausscheidenden Gunter Naumann Ernst Notz das Amt des Spielertrainers. Mit großen Erwartungen an die Elf ging es in die neue Runde. Dass diese Hoffnungen berechtigt waren, zeigte der gesamte Verlauf der Runde, denn es gab ein tolles Kopf an Kopf Rennen, bei dem unsere Mannschaft mit nur einem Punkt Rückstand als Vizemeister die Runde beendete. Wiederum unter dem Trainer Ernst Notz gelang in der Saison 1982/83 nach 12- jähriger ständiger Zugehörigkeit zur Bezirksliga wohl der größte sportliche Erfolg nämlich der Aufstieg in die Landesliga Staffel 3. Fast während der gesamten Saison führte Zainingen die Tabelle an und holte mit 4 Punkten Vorsprung den Meistertitel. Dieser Aufstieg wurde anschließend natürlich in einer mehrtägigen Meisterschaftsfeier gebührend begossen. Auch die 2. Mannschaft verabschiedete sich von der Runde der Bezirksligareserve mit einem tollen 2. Platz und verpasste nur um einen Punkt ebenfalls die Meisterschaft. Ab der neuen Saison nahm sie teil am Spielbetrieb in der Kreisliga B.

Dass in der Landesliga ein anderer Wind weht, merkte man bereits in den ersten Spielen, denn ehe man sich versah, lag man mit 3:15 Punkten abgeschlagen auf einem Abstiegsplatz. Wer die Mannschaft nun bereits aufgab, sah sich getäuscht, denn mit einem tollen Zwischenspurt mit 12:4 Punkten, kämpfte man sich bis zum Ende der Vorrunde auf den 10. Platz nach vorne. Die Rückrunde wurde zu einer wahren Zitterpartie, denn bis zum letzten Spiel musste um den Klassenerhalt gebangt werden. Mit 29:39 Punkten erreichte man einen 13. Tabellenplatz. Die Reserve merkte, dass es in der Kreisliga B recht energisch zur Sache geht und hatte große Anlaufschwierigkeiten, so dass es letztlich nur zu einem enttäuschenden Platz im hinteren Mittelfeld reichte. Nachdem Ernst Notz das Amt des Trainers in der neuen Saison nicht mehr ausüben konnte, übernahm ab der Saison 1984/85 Frieder Goll das Amt des Spielertrainers. Nachdem man sich zu Beginn der Runde mit den Brüdern Ottmar und Berthold Rösch sowie mit Michael Schmohl verstärken konnte, sah man hoffnungsvoll in die Zukunft. Man kam zwar gegen sämtliche Spitzenmannschaften zu Punktgewinnen, verlor aber gegen vermeintlich Schwächere, so dass wieder der Kampf gegen den Abstieg Vorrang hatte. Am Ende konnte der 12. Platz mit 32:36 Punkten und 49:51 Toren erreicht werden. Positiv überraschte die zweite Mannschaft, die dem SV Justingen einen harten Kampf um die Meisterschaft lieferte, am Schluss jedoch etwas abfiel, trotzdem einen tollen 2. Platz mit 29:15 Punkten belegte.

Für die Saison 1985/86 kehrte Ernst Notz für den ausscheidenden Frieder Goll wieder an die Stätte seiner Erfolge zurück . Nach einer erfolgsversprechenden Vorbereitungsphase mit Spielen unter anderem gegen die Oberligisten SSV Reutlingen (1:3) und SSV Ulm 1846 (0:0) startete man hoffnungsvoll in die Saison und glaubte, endlich einmal nicht in Abstiegsgefahr zu kommen. Bis zum Jahreswechsel wurde ein hervorragender 7. Platz erreicht. Leider konnte dieser durch einen Einbruch in der Rückrunde nicht ganz gehalten werden. Aber auch der 9. Platz mit 33:35 Punkten und 49:46 Toren war ein schöner Erfolg. Bemerkenswert ist, dass während dieser Saison niemals Abstiegsgefahr drohte. In der Saison 1986/87 wurde die beste Platzierung in der Landesliga mit Rang 8 in der Schlusstabelle (36:32 Punkte) erreicht. Als Trainer wurde Wolfgang Berti verpflichtet.

Mit einem passablen Start wurde die Saison 1987/88 angegangen. Im weiteren Verlauf jedoch zeigte die Erfolgskurve stetig nach unten. Es wurde eine regelrechte Zittersaison. Erst im letzten Spiel konnte der Klassenerhalt durch ein 2:2 in Maichingen gesichert werden. Für die Spielzeit 1988/89 mussten nicht weniger als 6 Abgänge von Leistungsträgern beklagt werden und mit Heinz Moser aus Apfelstetten kam ein neuer Trainer. Erwähnenswert: Entgegen aller Erwartungen schloss Zainingen mit der besten Punkte-Tabelle in der Landesliga und 59 geschossenen Toren auf einem guten Mittelfeldplatz ab. Besondere Beachtung fanden die beiden Siege gegen Aufsteiger Ofterdingen. Danach machte sich der Aderlass durch die Spielerabgänge deutlich bemerkbar und die Saison 1989/90 endete für den SVZ auf Tabellenplatz 15. Reichlich Glück hatte der SVZ in dieser Situation, dass kein Verein aus der Verbandsliga in Staffel 3 absteigen musste und dadurch der Verbleib in der Landesliga möglich war.

1990/91 wurde die letzte Saison für den SV Zainingen in der Landesliga. Als Trainer kam Wolfgang Rieker für Heinz Moser. Trotzdem, dass der SVZ die fünftbeste Rückrundenmannschaft stellte, konnte der Abstieg nicht verhindert werden, da die nötigen Punkte aus der Hinrunde fehlten. Dennoch können wir stolz auf das 8 Jahre dauernde Abenteuer Landesliga zurückblicken, da dieser Erfolg für einen Verein mit unseren Mitteln eine phantastische Leistung war. In diesen 8 Jahren wurde der SV Zainingen auf der ganzen Alb und in der weiteren Region bekannt und sammelte durch die sportlichen Erfolge viel Sympathie und Anerkennung. Während der 80er Jahre wurden Freundschaftsspiele gegen attraktive Mannschaften wie Kirchheim, Geislingen und SSV Reutlingen mit recht achtbaren Ergebnissen wie zum Beispiel ein 0:0 gegen den SSV Ulm durchgeführt.





Für die Spielzeit 1991/92 musste nach längerer Trainersuche Heinz Moser ran. Nach der Vorrunde stand der SVZ als Herbstmeister in der Bezirksliga fest. Berhold Rösch wurde mit 27 Treffern als Torschützenkönig gefeiert. Kirchentellinsfurt legte eine unheimliche Serie von 11 Siegen in Folge und einem Unentschieden, hin. Somit scheiterte der SVZ denkbar knapp am Aufstieg. Für Rolf Bächle kam Günther Klingler als neuer Vorstand. Martin Moser löste für die Saison 1992/93 seinen Bruder Heinz als Trainer ab.

Mit Abschluss der vorangegangenen Spielzeit hörten einige Leistungsträger, einschließlich Berthold Rösch als Torjäger, auf und so fiel die Torausbeute relativ spärlich aus. Mit Abschluss der Saison kam es knüppeldick für den SVZ und der Abstieg aus der Bezirksliga war besiegelt. 1993/94 wurde Achim Lais vom Spieler zum Spielertrainer beim SVZ. In die Kreisliga A wurde mäßig mit 1:3 Punkten gestartet. Jedoch im Verlauf der Saison konnte mit einer grandiosen Serie von 45:9 Punkten die Meisterschaft errungen werden. Der direkte Wiederaufstieg in die Bezirksliga war geschafft. Die Saison 1994/95 wurde mit der Zielvorgabe Klassenerhalt angegangen. Der SVZ belegte während der gesamten Runde einen gesicherten Mittelfeldplatz. 1995/96 stand ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. In der Winterpause fand ein Trainerwechsel statt, in der Jürgen Bauder verpflichtet wurde. Mit großem Glück konnte der Abstieg vermieden werden, da kein Verein aus der Landesliga in unsere Staffel Abstieg.



Für die Saison 1996/97 kam Eberhard Flitsch für Jürgen Bauder als Trainer. Mit neuem Trainer und neuer Hoffnung ging das Vorhaben Bezirksliga sportlich in die Hose. Deutlich abgeschlagen auf dem zweitletzten Tabellenplatz musste der Abstieg hingenommen werden. Günther Klingler schied als Vorstand aus. Unter Eberhard Flitsch wurde die Spielzeit 1997/98 mit einem passablen Platz im oberen Tabellendrittel abgeschlossen. Angesichts der jungen Nachwuchsmannschaft war hier sicherlich nicht mehr drin.

In diesem Jahr gab es für den SVZ ein weiteres Novum. Es wurde die Vereinssatzung geändert, um den Weg für ein vierköpfiges Vorstandsgremium zu ermöglichen. Für dieses zukunftsorientierte Modell einer Vereinsführung mit entsprechender Aufgabenteilung wurden Günter Baumann, Ludwig Beck, Rudi Bächle und Klaus Schönleber verpflichtet. Die Saison 1998/99 war für den SVZ mit Höhen und Tiefen versehen. Der SVZ fand sich in der Schlusstabelle auf einem gesicherten Mittelfeldplatz in der Kreisliga A wieder. Vor Wintereinbruch wurde der Abwasserkanal - Anschluss in Angriff genommen. Unter Einsatz von unzähligen Helfern konnte diese Baumaßnahme bei günstigem Wetter durchgezogen werden. 1999/2000: Im vierten Jahr unter Trainer Flitsch wurde der Kampf gegen den Abstieg primäre Aufgabe. Wiederum konnte erst in den letzten Spielen der Klassenerhalt gesichert werden. Für die Saison 2000/01 konnten wir Achim Lais für Eberhard Flitsch verpflichten. Der spielerischen Stärke der Vorrunde folgte ein deutlicher Abwärtstrend in der Rückrunde. Hier musste an die Einsatzbereitschaft und an den Trainingsfleiß der Mannschaft appelliert werden, um den Klassenerhalt zu schaffen. Unsere zweite Mannschaft spielte in der Kreisliga C mit teilweise beachtlichem Erfolg.


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